gedichtemix


 
 
 
Licht und Schatten
 
 
 
Windgeflüster
 
Was mir der Wind versprach,
verwehte stumm im Tag.
Als still das Herze mir brach,
wusst´ er woran es lag.
Weit liegt was einmal war,
es ist Erinnerung nur,
Der Wind zieht durch das Jahr,
wo bleibt die Antwort nur?

30.01.2013 / © Wolfgang Scholmanns

 

 

Licht und Schatten
 
Wege die Geschichten schrieben,
Szenen aus vergangener Zeit,
manches Bild ist uns geblieben,
Licht und Schatten steh´n bereit.

Sonnenschein im Tagerwachen,
Honigtau und milder Schein,
Liebesschwüre, freudig Lachen,
Mondgeflüster, roter Wein.

Schatten die ins Leben fielen,
trüber Sonnenuntergang,
Worte die die Herzen kühlen,
Lieder, die das Leben sang.
 
04.02.2013 / © Wolfgang Scholmanns
 

 

Ein lieber Gruß

Das Boot das dieser Zeit geweiht,
voll´ Stolz und Egoismus,
es heißt wohl Rücksichtslosigkeit,
macht sich bei vielen Menschen breit,
ein Hoch dem der nicht mit muss.

Ein lieber Gruß und ein Hallo,
ne´ warme Hand aus Liebe,
ein Lächeln macht die Herzen froh,
und Nächstenliebe sowieso,
wenn´s doch so wär´ und bliebe.

15.10.2012 / © Wolfgang Scholmanns

 
 
 

Randbilder
 
Drei Schritte zum Glockenspiel,
dann ist es stumm.
Was bleibt, dein Gruß,
der zart aus Nebel winkt.
Leise Wellen haben das Mondbild geküsst
Das Rad der Zeit setzt Zeichen.

31.01.2012 / © Wolfgang Scholmanns

 
 
 
 
Aufbruchsstimmung 
 
Mehr Träume wollt` ich nicht.
Sah Tränen,
wo Laub sich schäumend türmte
und grob die Zeit zerrann.
Jenseits fremder Ufer blüht noch ein Zweig.
Lasst uns aufbrechen.

24.01.2012 / Wolfgang Scholmanns

 

 

 

Endstation

Schau, die Nacht gebar ein Licht.
Fern liegt der letzte Schritt,
wenn still das Eis zerrinnt.
Geh´ noch ein Stück des Weges,
und Farben erwachen.
Die Zeit läuft nicht am Ziel vorbei.
Wenn dein Atem schläft,
wird dich die Rose küssen.

22.01.2012 / © Wolfgang Scholmanns

 

 

 

Zeitklänge

Leis liegt die Nacht im Abschied.
Der letzte Hauch des Mondlichts
wiegt sich im Stundengrab.
Momente weben Tagerwachen,
bringen Form und Leben.
Im Zentrum des Horizontes
sprießt Sonnenquell.
Wo Farben im Blütentanz klingen,
öffnet die Zeit ihre Türen.

© Wolfgang Scholmanns 

  

 

Lockruf

Mitternachtsbilder,
dort, wo das Leben in Träumen ruht.
Wenn Stimmen schweigen,
und Stille das Herz bewegt,
schälen Gedanken sich aus stumpfer Schale.
Vergessen Zeit auf kahlen Wegen,
suchst neue Farben.

 © Wolfgang Scholmanns

 

 

Gezeitentanz

Im Auge des Schattenmondes
züngelt Versuchung.
Drei schmale Pfade,
zum Rosenkelch.
Warte noch,
das Leben schweigt,
im Echo erstickte sein Atem.

copyright by Wolfgang Scholmanns Mai 2011

 

 

 

Heimweh nach Ewigkeit

Milde Abendbrise,
leis versinkt der Tag.
Hier und da
blicken Sterne in die Zeit.
Am Dunkel nagt Heimweh.
Bange Versuche,
doch bleibt dem Griff die Leere.
Unreif noch,
die Frucht die nach Ewigkeit strebt.
Ein paar Minuten,
die auf müde Wipfel tropfen,
dann reicht die Nacht
dem Spiegeltraum die Hand.

15.07.2010 / © Wolfgang Scholmanns 

 

 

Asche am Hindukusch

Gesagt hat er nichts,
stand unbeachtet in der Menge.
Viel blieb nicht von ihm,
und den anderen.
Menschenfetzen noch,
zuckende Leiber und Blut.
Afghanischer Alltag.
Wann reicht die Flut
der Ewigkeit die Hand?

copyright by Wolfgang Scholmanns Juni 2010

  

 

Gedenkstätten

Orte ohne Namen.
Die Stille hat ihr Gesicht verloren.
Wettkämpfe,
dort wo die Erinnerung schläft.
Der Wandel der Zeit
stellt neue Bilder in die Welt.
Die Flut hat die Ebbe geküsst.
Nur so, im Vorüberziehen.

Copyright by Wolfgang Scholmanns Juli 2010 

 

 

 

Stummer Tanz

Es ist nur ein Gedanke,
doch ist er ständig da.
Ein Gast vor einer Schranke,
doch Schuld, dass ich oft wanke,
stumm lächelnd Jahr für Jahr.

Noch nicht dem Trug erlegen,
oft nah an seinem Bann.
Kreuzung mit vielen Wegen,
ob Sonnenschein, ob Regen,
was birgt das Irgendwann?

19.02.2010 / © Wolfgang Scholmanns

 

 

Abschiedslese

Die Zeit hat das Rad bewegt,
es wird Abend,
manch Sonnenstrahl
beugt sich dem Abschiedsklang.
Müde Gedanken,
suchen nach Farben,
Worte knistern im Wind.
Flach atmet des Mondlichts Schatten.
Grenze zur Seelenflut,
Tor zu fremden Ufern.

© Wolfgang Scholmanns

 

 

Heimweh

Nebel auf fernen Dächern.
Zwischen zarten Wölkchen,
schwebt die Erinnerung.
Fragen verschließen Türen,
doch plätschert`s leis,
am alten Bache.
Dort, wo, im jungen Erwachen,
die Blüte lacht,
hüllt sich das Licht in Schweigen.
 
© Wolfgang Scholmanns      

 

Wortblüten

Drei Worte,
in den Wind gelegt.
War es die Liebe,
die aus ihnen sprach,
vielleicht die Beichte,
die das Herz zerbrach?
Was es auch war,
das mit dem Winde trieb,
ein winziger Hauch
verweht auf langem Weg,
wenn auch der Glaube blieb.
 
© Wolfgang Scholmanns 
 
 
  
 
Alte Dame - ferne Zeit
 
Im Zimmer sitz ich,
seh durchs Fenster auf die grüne Laube.
Alte Bank,
wiegst leis im Licht des Abends,
stumme Schatten fordern zum Tanz.
Lange her, dass die Liebe ihren Kranz flocht.
Das Laub der Zeit
knirscht unter den Füßen.
Aus alten Bildern,
strickt die Vergangenheit
Szenenwechsel.
Dort wo einst Tränen sich
im Sonnentau fingen,
klingt noch das alte Lied.
Du stummes Notenspiel,
wenn sich der Tag
an die Nacht verliert,
bewahrst Du die Farben.
Herz, geschnitzt in lauer Sommernacht,
siehst nicht die Träne stillen Abschieds,
den die Zeit gebracht.
© Wolfgang Scholmanns    

 

 

Wilde Farben

Müde Stunden
im Abschied des Tages.
Leise lacht das Silber
des Abendhimmels.
Bald stehlen Farben
dem Schlaf die Stille,
würfeln mit Bildern.
Träume suchen Quartier

© Wolfgang Scholmanns    

 

 

Wer.....?

Wer kann in meine Träume sehen,
wenn er an meinem Bette steht,
mich lieben, achten und verstehen,
wenn er an meiner Seite geht?

Wer kann den bunten Stern erkennen,
der tief in mir verborgen liegt,
wenn er auf lieblich zarten Klängen,
mit mir durch Blütenmeere fliegt?

Wer wird im Alter mit mir lachen,
wer stützt mich wenn ich alt und schwach,
wird all die Dinge mit mir machen,
für die in Freude ich erwach?

Wer wird zum ewigen Fluss mich führen,
wenn einst der letzte Würfel fällt,
und wessen Hand werd ich warm spüren,
wenn sich die Dunkelheit einstellt?

12.12.2008 / © Wolfgang Scholmanns

  

 

Ebbe

Es winken Bilder aus der Nacht,
und blass steht die Erinnerung auf dem Steg.
Dort, wo Wellen einst von Liebe sangen,
versinken Träume im Stundengrab.
 
© Wolfgang Scholmanns     

 

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    Weggedanken

    Und manchmal klingt`s
    wie fernes Weh,
    bei manchem Schritte
    auf dem Weg,
    den mit Bedacht ich
    achtsam geh.
    Ob Tränen einst,
    des Weges Staub berührt,
    in Kampf und Leid,
    wo heut mein Fuß mich führt,
    noch wiegt im Wohlsein
    mich des Lebens Gang,
    wo einst die Zeit –
    auch Klagelieder sang.

    © Wolfgang Scholmanns

     

     

     

     Zeit des Abschieds

     

     

     

    Allein, mit Gedanken an dich.
    Einsamkeit liegt auf dem Weg,
    dort am Strand,
    wo die wilde Kraft der Wellen
    müde Schritte umspült.
    Nur der salzige, frische Atem des Meeres
    berührt die Lippen.
    Wehmütig klagt das Rot des Abendsim Abschied,
     
    und verlassen kränkelt die Zeit,
    Doch es gibt keine Flut, die das Herz berührt.

    18.10.2008 / © Wolfgang Scholmanns 

     

     

  • Blaue Hoffnung

    Zart webt es blau,
    und rinnt schon leis,
    wo Grenzen war`n,
    im täglichen Erwachen.
    Sanft weicht der Traum,
    er legt sich in den
    hellen Morgentau.
    Spür Zuversicht,
    verlockend klingt ihr Lachen

    © Wolfgang Scholmanns

     

     

  • Erkannt und verloren

    ......und auch noch einen Dank an dich,
    der du erkannt, den Schatten dort, im fahlen Licht,
    aus dem das Grau der Zukunft spricht -
    Von Zeiten die das Wort nicht halten,
    in denen sich die Farben spalten,
    und vor dem Ziel der Traum zerbricht

    © Wolfgang Scholmanns

     

     

  • Sehnsucht

    Ich hab die Blicke gesehen,
    hab sie vielleicht nicht verstanden.
    Und ich spürte tief in mir,
    wie Gefühle entstanden,
    wie mein Herz sie durchwärmten,
    du warst mir so vertraut,
    und der Ruf stiller Liebe,
    der verlangende Laut,
    er mischte sich mit Gedanken,
    die meine Seele verwirrten .
    Gedanken voller Fragen,
    ob sie sich vielleicht irrten?
    Doch die Sehnsucht nach Liebe,
    und das Hoffen auf Glück,
    ich glaubte sie zu spüren,
    in deinem suchenden Blick

    © Wolfgang Scholmanns

     

     

  • Wellentanz und Tagerwachen

    Sanft berührt des Mondes Schimmer
    die tosende See mit mildem Glanz,
    berstender Wind im Lichterglimmer,
    spielt wilde Lieder zum Wellentanz.

    Schaumkronen reiten auf Wellenhügeln,
    ragen hoch in die Nacht empor,
    zaubern, im Licht des Silbermondes,
    leuchtenden Perlenglanz hervor.

    Doch der Wind zügelt die Klänge
    Mondglanz weicht dem Sonnenschein,
    morgenfrühe Lobgesänge,
    lachen in den Tage hinein.

    © Wolfgang Scholmanns

     

     

  • Ferner Glockenklang

    Von Ferne klingt goldener Glockenklang,
    und ich hör noch die Mutter sagen,
    wir soll`n den Blick in das Heute wagen,
    statt nach dem Gestern und Morgen fragen,
    ohne zu richten oder klagen,
    dass man die Hände reichen kann.

    Sieh auf die Nacht - mit ihren Sternen,
    ein jeder hoch am Himmelszelt.
    Wie weit werden wir uns noch entfernen,
    nicht aus vergangenen Fehlern lernen,
    die uns auf falschen Pfad gestellt?

    Bilder von Macht – nach der wir streben,
    und ständig wächst ihr Angesicht.
    Was wir in Neid und Hass verschwenden,
    weil uns die Positionen blenden,
    löscht bald im Sturm das letzte Licht.

    Denk an die Stimme - die dich warnte,
    die aus der Kraft des Friedens spricht.
    Wenn ängstlich sie im Tränenflehen,
    wollte mit dir des Weges gehen,
    dass nicht die letzte Speiche bricht.

    © Wolfgang Scholmanns

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

 

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